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FLUX Ingolstadt.de

Für die historische Backstein-Fassade der ehemaligen Gießerei in der Innenstadt von Ingolstadt entwickelt das Künstler-Tandem Detlef Hartung und Georg Trenz einen großformatigen Seh-Text. Wie fast immer arbeiten HARTUNG | TRENZ mit projiziertem, schwarz-weissen Text. Ihre lichten Schriftbilder verformen sich entlang der Gebäudeoberfläche, durch die Animationen erweitern sich die Lesarten des Textmaterials, in der Betrachtung können sich Seh- und Denkbewegungen neu formatieren.

In der künstlerischen Ordnung der projizierten Texte entsteht ein Spiel von Licht und Schatten, helle und dunkle Flächen liegen nebeneinander und übereinander, Liniengebilde erscheinen, Punkte leuchten auf. Es entsteht eine performative Ordnung. HARTUNG | TRENZ entwerfen eine Architekturprojektion, die mit der Gleichwertigkeit und Gleichzeitigkeit von Schrift, Schriftbild und Zeichninhalt spielt.

5. Juni bis 31. August 2020, 85049 Ingolstadt | Gießerei-Platz
Täglich ab Sonnenuntergang bis Mitternacht
Öffentlich und frei zugänglich.
PROGRAMM

Doc: Köln.de, COLLUMINA, 2016: HARTUNG | TRENZ.

Doc: Halifax.ca, RESPONSIVE, 2016: HARTUNG | TRENZ.


Doc: Adelaide.au, BLINC, 2015: HARTUNG | TRENZ.

FLUX Lichtwerke Ingolstadt
HARTUNG | TRENZ: VIERKANT

Die Architekturprojektion für die Fassade des zukünftigen Museums für Konkrete Kunst und Design in Ingolstadt nutzt die vier Fragen, auf die Immanuel Kant seine Vorlesungen zu Logik aufbaute: Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen? Was ist der Mensch? als Textmaterial. Mit ihrer Textauswahl reagieren HARTUNG | TRENZ auf die aktuelle Situation der Corona-Pandemie, die massiv in unseren Alltag, in unsere Freiheiten und in die Art und Weise wie wir uns in der Welt bewegen, eingreift. Sie stellen die existentiellen Fragen im Großformat in den öffentlichen Raum und sie zeigen das Museum als einen Ort, der mit Hilfe eines philosophischen Koordinatensystems zum öffentlichen Nachdenken anregt.

HARTUNG | TRENZ

Detlef Hartung und Georg Trenz kennen sich aus dem Studium an der Kunstakademie in München. Seit 1988 arbeiten sie regelmäßig zusammen. Inzwischen realisieren sie weltweit aufsehenerregende Projekte, zuletzt in München, Köln und Bremerhaven, sowie in Halifax (Kanada) und Tunis (Tunesien).

FLUX Lichtwerke

Gemeinsam mit dem Referat für Stadtentwicklung, Kulturreferat und das Museum für Konkrete Kunst entwickelt Bettina Pelz eine Reihe von licht-basierten Intervention für den öffentlichen Raum von Ingolstadt. Die Intervention von HARTUNG | TRENZ bildet den Auftakt zu diesem langfristigen Vorhaben unter dem Titel FLUX Lichtwerke.

CORONA Info

Der Besuch ist einzeln oder in kleinen Gruppen jederzeit möglich. Bitte die aktuellen Hygiene- und Abstandsregeln beachten, und bitte tragen Sie dazu bei, dass keine Ansammlungen von Menschen entstehen. Eröffnung, Künstler_innen-Gespräche und Führungen mit der Kuratorin finden web-basiert statt. Bei Interesse melden Sie sich bitte bei dem Museum für Konkrete Kunst und Design für den Newsletter an.

CREDITS

Künstlerische Leitung: Bettina Pelz
Koproduktion: Referat für Stadtentwicklung, Kulturreferat und das Museum für Konkrete Kunst und Design
Technische Produktion: Lang Medientechnik
Produktionsförderung: Sparkasse Ingolstadt Eichstädt

LINKS

HARTUNG | TRENZ
Museum für Konkrete Kunst Ingolstadt.de

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